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	<title>Kommentare zu: Wie Hollywood Disneys Erbe verspielt</title>
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	<description>Filme und Filmgeschichte des japanischen Kinos</description>
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		<title>Von: Patrick</title>
		<link>http://www.japankino.de/2007/wie-hollywood-disneys-erbe-verspielt/comment-page-1/#comment-501</link>
		<dc:creator>Patrick</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Jun 2007 00:19:55 +0000</pubDate>
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		<description>» Gerade hab ich meine erste Serie (Neon Genesis Evangelion, krass!) gesehen, und Kurzfilme kenne ich noch gar nicht. «

Die komplette Serie ist wirklich ziemlich harter Stoff. Anfänglich ist es ja noch als &quot;ganz nette&quot; Serie anzusehen, aber später merkt man wie tief das Ganze doch in die menschliche Psyche versucht vorzudringen. Ich habe in der Vergangenheit bereits mehrfach gelesen, dass versucht wurde eine Hollywood-Adaption von N.G.E. zu schaffen, doch blieb es wegen Komplexität der Story/Charaktere nur bei dem Gedanken.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>» Gerade hab ich meine erste Serie (Neon Genesis Evangelion, krass!) gesehen, und Kurzfilme kenne ich noch gar nicht. «</p>
<p>Die komplette Serie ist wirklich ziemlich harter Stoff. Anfänglich ist es ja noch als &#8220;ganz nette&#8221; Serie anzusehen, aber später merkt man wie tief das Ganze doch in die menschliche Psyche versucht vorzudringen. Ich habe in der Vergangenheit bereits mehrfach gelesen, dass versucht wurde eine Hollywood-Adaption von N.G.E. zu schaffen, doch blieb es wegen Komplexität der Story/Charaktere nur bei dem Gedanken.</p>
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		<title>Von: Klaus Wiesmüller</title>
		<link>http://www.japankino.de/2007/wie-hollywood-disneys-erbe-verspielt/comment-page-1/#comment-494</link>
		<dc:creator>Klaus Wiesmüller</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Jun 2007 20:32:00 +0000</pubDate>
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		<description>Ich beschäftige mich auch erst seit ein paar Monaten mit Anime, und das bisher fast ausschließlich mit Langfilmen. Gerade hab ich meine erste Serie (Neon Genesis Evangelion, krass!) gesehen, und Kurzfilme kenne ich noch gar nicht.

Richtig gute Anime-Blogs, die tief in der Materie drin sind, wären &lt;a href=&quot;http://www.minaidehazukashii.com/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;minaidehazukashii&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.ghiblicon.blogspot.com/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Conversations on Ghibli&lt;/a&gt;. Dort kommst du sicher weiter als bei mir.

Jetzt werde ich aber trotzdem versuchen, so gut ich kann auf deine Fragen zu antworten. ;-)

1) Japaner sind seit Generationen an Manga gewöhnt, und seit Mitte der 70er auch an Anime (zuerst und vor allem im TV). Da haben sich auf jeden Fall besondere Sehgewohnheiten entwickelt. Die Aufgeschlossenheit ist aber generell auch deutlich größer.
2) Animationsfilme (jedenfalls japanische) sind mitnichten teuer! Jedenfalls verglichen mit dem, was in Hollywood an Produktionsbudgets gehandhabt werden. Was das Verhältnis großer zu kleiner Player angeht... da bin ich überfragt. Gerade die TV-Serien kommen aber oft aus kleineren Studios. Der ganze Anime-Markt ist aber sehr spannend, da müsste man (ich) sich wirklich mal näher mit auseinander setzen!

Die meisten Anime mischen radikal Genres durcheinander, brechen mit Genre-Grenzen und sind daher tendenziell für ein großes Publikum interessant. Das Problem bei der Distribution in Europa/Amerika liegt glaube ich eher in den - vergliechsweise - hohen Kosten für die Synchronisation.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich beschäftige mich auch erst seit ein paar Monaten mit Anime, und das bisher fast ausschließlich mit Langfilmen. Gerade hab ich meine erste Serie (Neon Genesis Evangelion, krass!) gesehen, und Kurzfilme kenne ich noch gar nicht.</p>
<p>Richtig gute Anime-Blogs, die tief in der Materie drin sind, wären <a href="http://www.minaidehazukashii.com/" rel="nofollow">minaidehazukashii</a> und <a href="http://www.ghiblicon.blogspot.com/" rel="nofollow">Conversations on Ghibli</a>. Dort kommst du sicher weiter als bei mir.</p>
<p>Jetzt werde ich aber trotzdem versuchen, so gut ich kann auf deine Fragen zu antworten. <img src='http://www.japankino.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>1) Japaner sind seit Generationen an Manga gewöhnt, und seit Mitte der 70er auch an Anime (zuerst und vor allem im TV). Da haben sich auf jeden Fall besondere Sehgewohnheiten entwickelt. Die Aufgeschlossenheit ist aber generell auch deutlich größer.<br />
2) Animationsfilme (jedenfalls japanische) sind mitnichten teuer! Jedenfalls verglichen mit dem, was in Hollywood an Produktionsbudgets gehandhabt werden. Was das Verhältnis großer zu kleiner Player angeht&#8230; da bin ich überfragt. Gerade die TV-Serien kommen aber oft aus kleineren Studios. Der ganze Anime-Markt ist aber sehr spannend, da müsste man (ich) sich wirklich mal näher mit auseinander setzen!</p>
<p>Die meisten Anime mischen radikal Genres durcheinander, brechen mit Genre-Grenzen und sind daher tendenziell für ein großes Publikum interessant. Das Problem bei der Distribution in Europa/Amerika liegt glaube ich eher in den &#8211; vergliechsweise &#8211; hohen Kosten für die Synchronisation.</p>
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		<title>Von: orcival</title>
		<link>http://www.japankino.de/2007/wie-hollywood-disneys-erbe-verspielt/comment-page-1/#comment-491</link>
		<dc:creator>orcival</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Jun 2007 07:40:55 +0000</pubDate>
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		<description>Wie gesagt: ich stimme dir ja durchaus grundsätzlich zu. 
Noch zwei Fragen; 
1) würdest Du denn sagen, dass die Filme auch in Japan noch als experimenteller wahrgenommen werden. Oder gibt es (z.B. durch Mangas usw) im Bereich Animation schon andere Sehgewohnheiten?
2) da Animationsfilme ja nun extrem teuer sind, wie sieht es denn in Japan mit den Firmen aus. Werden da alle von den grossen produziert oder gibt es auch &quot;independent&quot; Produktionen? Und bei diesen eventuellen kleineren Sachen, wie werden die finanziert?
Ich frage deshalb, weil mir scheint, dass der Markt in Amerika und Europa erstaunlicher Weise noch immer als so klein angesehen wird, dass die Macher meist der Meinung sind, man müsse einfach alle Publikumssegmente ansprechen, um die Kohle wieder rein zu kriegen...

Oh und wenn ich so schreibe, kommt man eigentlich irgendwie an japanische Animations-Kurzfilme ran? Denn mir fällt auf, dass ich aus Japan meist nur die Langfilme kenne....</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wie gesagt: ich stimme dir ja durchaus grundsätzlich zu.<br />
Noch zwei Fragen;<br />
1) würdest Du denn sagen, dass die Filme auch in Japan noch als experimenteller wahrgenommen werden. Oder gibt es (z.B. durch Mangas usw) im Bereich Animation schon andere Sehgewohnheiten?<br />
2) da Animationsfilme ja nun extrem teuer sind, wie sieht es denn in Japan mit den Firmen aus. Werden da alle von den grossen produziert oder gibt es auch &#8220;independent&#8221; Produktionen? Und bei diesen eventuellen kleineren Sachen, wie werden die finanziert?<br />
Ich frage deshalb, weil mir scheint, dass der Markt in Amerika und Europa erstaunlicher Weise noch immer als so klein angesehen wird, dass die Macher meist der Meinung sind, man müsse einfach alle Publikumssegmente ansprechen, um die Kohle wieder rein zu kriegen&#8230;</p>
<p>Oh und wenn ich so schreibe, kommt man eigentlich irgendwie an japanische Animations-Kurzfilme ran? Denn mir fällt auf, dass ich aus Japan meist nur die Langfilme kenne&#8230;.</p>
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		<title>Von: Klaus Wiesmüller</title>
		<link>http://www.japankino.de/2007/wie-hollywood-disneys-erbe-verspielt/comment-page-1/#comment-490</link>
		<dc:creator>Klaus Wiesmüller</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Jun 2007 09:31:00 +0000</pubDate>
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		<description>Klar, keine Frage dass auch innerhalb des Comedy-Genres wirklich gute Filme möglich sind, gerade Pixar hat das mit Toy Story und besonders Monsters Inc. (imho einer der besten und kreativsten Animationsfilme) bewiesen. Aber verglichen mit Anime wie Perfect Blue, The Place promised in our early Days, Spirited Away, Ghost in the Shell (zu denen ich auch mal was schreiben muss) und vielen weiteren wirken selbst die, naja, fast dröge und altbacken.

In Hollywood scheint man sich einfach nicht zu trauen, mal etwas außergewöhnliches, etwas neues zu machen, ästhetisch wie thematisch.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Klar, keine Frage dass auch innerhalb des Comedy-Genres wirklich gute Filme möglich sind, gerade Pixar hat das mit Toy Story und besonders Monsters Inc. (imho einer der besten und kreativsten Animationsfilme) bewiesen. Aber verglichen mit Anime wie Perfect Blue, The Place promised in our early Days, Spirited Away, Ghost in the Shell (zu denen ich auch mal was schreiben muss) und vielen weiteren wirken selbst die, naja, fast dröge und altbacken.</p>
<p>In Hollywood scheint man sich einfach nicht zu trauen, mal etwas außergewöhnliches, etwas neues zu machen, ästhetisch wie thematisch.</p>
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		<title>Von: orcival</title>
		<link>http://www.japankino.de/2007/wie-hollywood-disneys-erbe-verspielt/comment-page-1/#comment-489</link>
		<dc:creator>orcival</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Jun 2007 01:10:19 +0000</pubDate>
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		<description>hej, ich wuerde dir durchaus recht geben, dass die (selbst-)beschraenkung auf komoedien und die konzentration auf ein jugendliches publikum im nicht-japanischen animations- und trickkino fuer langfilme (viele viele einschraenkungen) eher unerfreulich ist.
wie viel allerdings innerhalb dieser grenzen geht, hat, find ich, die &quot;Rotkaeppchenverschwoerung&quot; (Hoodwinked) gezeigt. Der Film ist lustig, intelligent und wirklich wirklich klasse animiert...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>hej, ich wuerde dir durchaus recht geben, dass die (selbst-)beschraenkung auf komoedien und die konzentration auf ein jugendliches publikum im nicht-japanischen animations- und trickkino fuer langfilme (viele viele einschraenkungen) eher unerfreulich ist.<br />
wie viel allerdings innerhalb dieser grenzen geht, hat, find ich, die &#8220;Rotkaeppchenverschwoerung&#8221; (Hoodwinked) gezeigt. Der Film ist lustig, intelligent und wirklich wirklich klasse animiert&#8230;</p>
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