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	<title>Kommentare zu: Keine Zukunft für asiatische Filmfeste?</title>
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	<description>Filme und Filmgeschichte des japanischen Kinos</description>
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		<title>Von: Klaus Wiesmüller</title>
		<link>http://www.japankino.de/2009/keine-zukunft-fur-asiatische-filmfeste/comment-page-1/#comment-89886</link>
		<dc:creator>Klaus Wiesmüller</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Dec 2009 07:57:10 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Heydal! Ich sehe die Zukunft der Filmfestivals nicht ganz so trübe. Natürlich haben es Festivals nicht einfach, aber es gibt einige Faktoren, die den Festivals in die Hände spielen. Wäre das nicht so, hätte es in den letzten Jahren auch nicht die starke Zunahme von Filmfesten gegeben. An einer Kommerzialisierung führt sicher kein Weg vorbei. Da es sich bei den neuen Filmfesten aber meist um Nischenthemen handelt (etwa landesspezifische Filme, schwul-lesbische Filme, etc.) sind der Kommerzialisierung allerdings Grenzen gesetzt, einfach weil die Zielgruppe des jeweiligen Filmfestes klein ist. Neben Sponsoren spielen Fördermittel - seien es staatliche Gelder oder von Privatpersonen, die z.B. einen Förderverein gründen - eine wichtige Rolle. Wobei ich persönlich überzeugt bin, dass gerade diese privaten Mittel in Zukunft noch wichtiger werden. Denn gerade weil diese jungen Filmfeste sich an ein Nischenpublikum richten, ist die Bindung zwischen Festival und Publikum sehr stark und es besteht beim Publikum eine hohe Bereitschaft, selbst zum Erhalt des Festivals beizutragen. Ich erfahre das ja selbst beim Japanischen Filmfest Hamburg.

Zum Thema Independent-Filme und ihre Verbreitung über das Internet: Ich bin ziemlich sicher, dass das kommen wird. Derzeit ist es noch ziemlich aufwändig, einen ganzen Film in guter Qualität zu streamen. Aber in dem Moment, in dem das über große Plattformen wie Youtube möglich wird, werden die Independents diese Möglichkeit sicher nutzen. Und so richtig spannend wäre es, wenn diese Streaming-Möglichkeit mit einem Bezahlsystem verbunden würde. Apple geht mit iTunes ja derzeit die ersten Schritte in diese Richtung, natürlich vor allem mit den großen Blockbustern. Wenn sich das durchsetzt, könnte das für Independents eine Möglichkeit sein, ihre Filme zu vermarkten. Wobei ich es natürlich begrüßen würde, wenn diese Plattform eine offene wäre, so wie Youtube.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Heydal! Ich sehe die Zukunft der Filmfestivals nicht ganz so trübe. Natürlich haben es Festivals nicht einfach, aber es gibt einige Faktoren, die den Festivals in die Hände spielen. Wäre das nicht so, hätte es in den letzten Jahren auch nicht die starke Zunahme von Filmfesten gegeben. An einer Kommerzialisierung führt sicher kein Weg vorbei. Da es sich bei den neuen Filmfesten aber meist um Nischenthemen handelt (etwa landesspezifische Filme, schwul-lesbische Filme, etc.) sind der Kommerzialisierung allerdings Grenzen gesetzt, einfach weil die Zielgruppe des jeweiligen Filmfestes klein ist. Neben Sponsoren spielen Fördermittel &#8211; seien es staatliche Gelder oder von Privatpersonen, die z.B. einen Förderverein gründen &#8211; eine wichtige Rolle. Wobei ich persönlich überzeugt bin, dass gerade diese privaten Mittel in Zukunft noch wichtiger werden. Denn gerade weil diese jungen Filmfeste sich an ein Nischenpublikum richten, ist die Bindung zwischen Festival und Publikum sehr stark und es besteht beim Publikum eine hohe Bereitschaft, selbst zum Erhalt des Festivals beizutragen. Ich erfahre das ja selbst beim Japanischen Filmfest Hamburg.</p>
<p>Zum Thema Independent-Filme und ihre Verbreitung über das Internet: Ich bin ziemlich sicher, dass das kommen wird. Derzeit ist es noch ziemlich aufwändig, einen ganzen Film in guter Qualität zu streamen. Aber in dem Moment, in dem das über große Plattformen wie Youtube möglich wird, werden die Independents diese Möglichkeit sicher nutzen. Und so richtig spannend wäre es, wenn diese Streaming-Möglichkeit mit einem Bezahlsystem verbunden würde. Apple geht mit iTunes ja derzeit die ersten Schritte in diese Richtung, natürlich vor allem mit den großen Blockbustern. Wenn sich das durchsetzt, könnte das für Independents eine Möglichkeit sein, ihre Filme zu vermarkten. Wobei ich es natürlich begrüßen würde, wenn diese Plattform eine offene wäre, so wie Youtube.</p>
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		<title>Von: Heydal</title>
		<link>http://www.japankino.de/2009/keine-zukunft-fur-asiatische-filmfeste/comment-page-1/#comment-89876</link>
		<dc:creator>Heydal</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Dec 2009 14:46:32 +0000</pubDate>
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		<description>Da dies mein erster Kommentar ist in diesem Blog zunächst einmal ein Riesenlob. Die Aufmachung und die Register sind sehr Benutzerfreundlich und Informativ. 

Was nun die Zukunft der Filmfestivals anbelangt so fürchte ich das diese entweder sich weiter kommerzialisieren müssen um zu überleben, was gerade bei Alternativen Filmen schwierig wird, oder Sie müssen eine verständnissvolle öffentliche Hand vorfinden,die auch in Zeiten knapper Kassen bereit ist die kulturelle Vielfalt  zu fördern und zu erhalten. 

Eine Prognose mag ich da nicht abgeben, bin aber eher pessimistisch gestimmt. Ein Grundsätzliches Problem bei den Filmfestivals ist auch das der einzelne Film meist nur einmalig gezeigt wird. Ein temporäres Unikat, das wenn man just dann wenn dieser gezeigt wird keine Mögllchkeit des Erscheinens hat, zur Fata Morgana wird.

Ich wundere mich schon länger warum die Independence Filme das Internet noch nicht als Plattform nutzen um Ihre Filme einem grösserem Publikum frei zugänglich zu machen. Welcher Film dieses Genre kann den erwarten den grossen finanziellen Reibach zu machen an den Kinokassen ?
Warum dann nicht die Filme frei der Community zugänglich machen. Ein finanzieller Verlust würde da denke ich nciht entstehen, im Gegenteil der Bekanntheitsgrad des Films würde steigen, was dann am Ende dazuführen kann das sich dann auch wieder mehr Besucher in den konventionellen Kinosälen einfinden würde um solche Filme zu erleben. 

Ich habe kürzlich versucht eine DVD des Kultfilmes Pillow Book von Peter Greenaway zu kaufen. IN den umsatzstarken Verteilern wie Mediamarkt und Saturn gab es Sie natürlich nicht. Aber auch bei Thalia ging ich leer aus. Erst im Internet wurde ich fündig. Traurig aber wahr selbst mehrfach ausgezeichnete Filme finden den weg in die Kommerzialisierung für den Mainstream nicht.

Woran liegt es ?????    

Ich für meinen Teil mag mir die Antwort gar nicht eingestehen, da schweigt es sich besser....., was ich nun auch tun will. 

Heydal</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Da dies mein erster Kommentar ist in diesem Blog zunächst einmal ein Riesenlob. Die Aufmachung und die Register sind sehr Benutzerfreundlich und Informativ. </p>
<p>Was nun die Zukunft der Filmfestivals anbelangt so fürchte ich das diese entweder sich weiter kommerzialisieren müssen um zu überleben, was gerade bei Alternativen Filmen schwierig wird, oder Sie müssen eine verständnissvolle öffentliche Hand vorfinden,die auch in Zeiten knapper Kassen bereit ist die kulturelle Vielfalt  zu fördern und zu erhalten. </p>
<p>Eine Prognose mag ich da nicht abgeben, bin aber eher pessimistisch gestimmt. Ein Grundsätzliches Problem bei den Filmfestivals ist auch das der einzelne Film meist nur einmalig gezeigt wird. Ein temporäres Unikat, das wenn man just dann wenn dieser gezeigt wird keine Mögllchkeit des Erscheinens hat, zur Fata Morgana wird.</p>
<p>Ich wundere mich schon länger warum die Independence Filme das Internet noch nicht als Plattform nutzen um Ihre Filme einem grösserem Publikum frei zugänglich zu machen. Welcher Film dieses Genre kann den erwarten den grossen finanziellen Reibach zu machen an den Kinokassen ?<br />
Warum dann nicht die Filme frei der Community zugänglich machen. Ein finanzieller Verlust würde da denke ich nciht entstehen, im Gegenteil der Bekanntheitsgrad des Films würde steigen, was dann am Ende dazuführen kann das sich dann auch wieder mehr Besucher in den konventionellen Kinosälen einfinden würde um solche Filme zu erleben. </p>
<p>Ich habe kürzlich versucht eine DVD des Kultfilmes Pillow Book von Peter Greenaway zu kaufen. IN den umsatzstarken Verteilern wie Mediamarkt und Saturn gab es Sie natürlich nicht. Aber auch bei Thalia ging ich leer aus. Erst im Internet wurde ich fündig. Traurig aber wahr selbst mehrfach ausgezeichnete Filme finden den weg in die Kommerzialisierung für den Mainstream nicht.</p>
<p>Woran liegt es ?????    </p>
<p>Ich für meinen Teil mag mir die Antwort gar nicht eingestehen, da schweigt es sich besser&#8230;.., was ich nun auch tun will. </p>
<p>Heydal</p>
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