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	<title>Kommentare zu: The Woman in the Rumour</title>
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	<description>Filme und Filmgeschichte des japanischen Kinos</description>
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		<title>Von: Klaus Wiesmüller</title>
		<link>http://www.japankino.de/2009/the-woman-in-the-rumour/comment-page-1/#comment-90350</link>
		<dc:creator>Klaus Wiesmüller</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 06:06:46 +0000</pubDate>
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		<description>Hi Manfred! Ich hab die &quot;Fallen Women&quot;-Box jetzt :-)

Werde mir demnächst mal &quot;Frauen der Nacht&quot; ansehen und darüber berichten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi Manfred! Ich hab die &#8220;Fallen Women&#8221;-Box jetzt <img src='http://www.japankino.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Werde mir demnächst mal &#8220;Frauen der Nacht&#8221; ansehen und darüber berichten.</p>
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		<title>Von: Manfred Polak</title>
		<link>http://www.japankino.de/2009/the-woman-in-the-rumour/comment-page-1/#comment-65689</link>
		<dc:creator>Manfred Polak</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Feb 2009 22:52:41 +0000</pubDate>
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		<description>Mit den resoluten Rollen meine ich außer diesen beiden Filmen auch noch &quot;Der Sieg der Frauen&quot;. Darin spielt Tanaka eine Anwältin. Kurzkritik:
http://www.zweitausendeins.de/filmlexikon/?wert=12902&amp;sucheNach=titel

Vielleicht gilt es auch für &quot;Frauen der Nacht&quot;, aber da bin ich nicht sicher. Besitzt jemand die Eclipse-Box &quot;Fallen Women&quot; und kann Auskunft geben?

Kinuyo Tanaka war ja auch Japans erste Regisseurin. Leider kenne ich noch keinen Film von ihr. Merkwürdig ist, dass Mizoguchi, der so für die Rechte der Frauen eintrat, ihren Regieambitionen kritisch gegenüberstand, was 1954 zum großen Krach zwischen ihnen führte.

Was die Bestrebungen der Amerikaner betrifft, so glaube ich, dass sich Mizoguchi nicht sonderlich davon beeinflussen ließ, sondern dass er seinen eigenen Vorstellungen folgte. Die Vorgeschichte von &quot;Utamaro und seine fünf Frauen&quot; liefert ein gutes Beispiel dafür. Eigentlich war es damals fast unmöglich, jidai-geki zu drehen, weil sie den Amerikanern pauschal als &quot;feudal&quot; galten. Aber Mizoguchi machte den Zensoren weis, dass es in dem Film um die Emanzipation der Frauen (in der Edo-Ära) gehen sollte, und bekam die Erlaubnis. Aber im fertigen Film kommt dieses Thema kaum vor. In Wirklichkeit geht es um die Rolle des Künstlers in einer Gesellschaft, die zwischen Feudalismus und Merkantilismus feststeckt. Mizoguchi wusste also, wie er seine eigenen Themen durchbringen konnte.

Übrigens bin ich gerade zufällig auf einen interessanten Text gestoßen, in dem es um die amerikanischen Demokratisierungsbemühungen und um Frauentypen zwischen Müttern und Prostituierten und dergleichen geht:
http://edoc.hu-berlin.de/japonica-hu/4/salomon-harald-235/PDF/salomon.pdf</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mit den resoluten Rollen meine ich außer diesen beiden Filmen auch noch &#8220;Der Sieg der Frauen&#8221;. Darin spielt Tanaka eine Anwältin. Kurzkritik:<br />
<a href="http://www.zweitausendeins.de/filmlexikon/?wert=12902&amp;sucheNach=titel" rel="nofollow">http://www.zweitausendeins.de/filmlexikon/?wert=12902&amp;sucheNach=titel</a></p>
<p>Vielleicht gilt es auch für &#8220;Frauen der Nacht&#8221;, aber da bin ich nicht sicher. Besitzt jemand die Eclipse-Box &#8220;Fallen Women&#8221; und kann Auskunft geben?</p>
<p>Kinuyo Tanaka war ja auch Japans erste Regisseurin. Leider kenne ich noch keinen Film von ihr. Merkwürdig ist, dass Mizoguchi, der so für die Rechte der Frauen eintrat, ihren Regieambitionen kritisch gegenüberstand, was 1954 zum großen Krach zwischen ihnen führte.</p>
<p>Was die Bestrebungen der Amerikaner betrifft, so glaube ich, dass sich Mizoguchi nicht sonderlich davon beeinflussen ließ, sondern dass er seinen eigenen Vorstellungen folgte. Die Vorgeschichte von &#8220;Utamaro und seine fünf Frauen&#8221; liefert ein gutes Beispiel dafür. Eigentlich war es damals fast unmöglich, jidai-geki zu drehen, weil sie den Amerikanern pauschal als &#8220;feudal&#8221; galten. Aber Mizoguchi machte den Zensoren weis, dass es in dem Film um die Emanzipation der Frauen (in der Edo-Ära) gehen sollte, und bekam die Erlaubnis. Aber im fertigen Film kommt dieses Thema kaum vor. In Wirklichkeit geht es um die Rolle des Künstlers in einer Gesellschaft, die zwischen Feudalismus und Merkantilismus feststeckt. Mizoguchi wusste also, wie er seine eigenen Themen durchbringen konnte.</p>
<p>Übrigens bin ich gerade zufällig auf einen interessanten Text gestoßen, in dem es um die amerikanischen Demokratisierungsbemühungen und um Frauentypen zwischen Müttern und Prostituierten und dergleichen geht:<br />
<a href="http://edoc.hu-berlin.de/japonica-hu/4/salomon-harald-235/PDF/salomon.pdf" rel="nofollow">http://edoc.hu-berlin.de/japonica-hu/4/salomon-harald-235/PDF/salomon.pdf</a></p>
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		<title>Von: Klaus Wiesmüller</title>
		<link>http://www.japankino.de/2009/the-woman-in-the-rumour/comment-page-1/#comment-65474</link>
		<dc:creator>Klaus Wiesmüller</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Feb 2009 20:32:28 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Manfred!
Tanaka ist definitiv eine der interessantesten Figuren aus der goldenen Ära des japanischen Films, deine Anmerkungen führen mir das nur noch deutlicher vor Augen. Ich vermute, du beziehst dich mit ihren resoluten Rollen auf &quot;My Love has been burning&quot; und &quot;Love of Sumako&quot;. Diese Filme kenne ich noch nicht, habe aber im Zusammenhang mit den Anstrengungen der Besatzungsbehörden zur Modernisierung der japanischen Gesellschaft davon gelesen, dass diese ein emanzipierteres Frauenbild transportieren sollten. Daher kann ich mir gut vorstellen, dass Tanaka in diesen Filmen ebenfalls Rollen spielt, die mit dem Bild, das ich aus ihren Filmen der 50er habe,  nicht so ganz überein stimmen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Manfred!<br />
Tanaka ist definitiv eine der interessantesten Figuren aus der goldenen Ära des japanischen Films, deine Anmerkungen führen mir das nur noch deutlicher vor Augen. Ich vermute, du beziehst dich mit ihren resoluten Rollen auf &#8220;My Love has been burning&#8221; und &#8220;Love of Sumako&#8221;. Diese Filme kenne ich noch nicht, habe aber im Zusammenhang mit den Anstrengungen der Besatzungsbehörden zur Modernisierung der japanischen Gesellschaft davon gelesen, dass diese ein emanzipierteres Frauenbild transportieren sollten. Daher kann ich mir gut vorstellen, dass Tanaka in diesen Filmen ebenfalls Rollen spielt, die mit dem Bild, das ich aus ihren Filmen der 50er habe,  nicht so ganz überein stimmen.</p>
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		<title>Von: Manfred Polak</title>
		<link>http://www.japankino.de/2009/the-woman-in-the-rumour/comment-page-1/#comment-64349</link>
		<dc:creator>Manfred Polak</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Feb 2009 00:12:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.japankino.de/?p=882#comment-64349</guid>
		<description>Der Kritik kann ich mich inhaltlich voll anschließen. Interessant finde ich aber die Bemerkung über Kinuyo Tanakas Rollenbild. Tatsächlich hat sie in Mizoguchis Filmen aus der zweiten Hälfte der 40er Jahre (von denen ich aber außer &quot;Utamaro und seine fünf Frauen&quot;, in dem Tanaka nicht mitspielt, keinen kenne) lauter resolute Frauen gespielt. Auf der MoC-DVD von &quot;Oyu-sama&quot; versteigt sich Tony Rains in seinem Kurzkommentar sogar dazu, Tanaka als Fehlbesetzung zu bezeichnen, weil sie da eine passive Rolle spielt und damit gegen ihr Image besetzt ist. Da kann ich aber Rains nicht folgen, auch wenn ich seine Kommentare sonst schätze.

Nur nebenbei: In Ozus &quot;Dragnet Girl&quot; hat Tanaka schon 1933 eine kesse Gangsterbraut gespielt, und sie feuert darin sogar den vermutlich einzigen Schuss auf einen Menschen in einem Ozu-Film ab ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Kritik kann ich mich inhaltlich voll anschließen. Interessant finde ich aber die Bemerkung über Kinuyo Tanakas Rollenbild. Tatsächlich hat sie in Mizoguchis Filmen aus der zweiten Hälfte der 40er Jahre (von denen ich aber außer &#8220;Utamaro und seine fünf Frauen&#8221;, in dem Tanaka nicht mitspielt, keinen kenne) lauter resolute Frauen gespielt. Auf der MoC-DVD von &#8220;Oyu-sama&#8221; versteigt sich Tony Rains in seinem Kurzkommentar sogar dazu, Tanaka als Fehlbesetzung zu bezeichnen, weil sie da eine passive Rolle spielt und damit gegen ihr Image besetzt ist. Da kann ich aber Rains nicht folgen, auch wenn ich seine Kommentare sonst schätze.</p>
<p>Nur nebenbei: In Ozus &#8220;Dragnet Girl&#8221; hat Tanaka schon 1933 eine kesse Gangsterbraut gespielt, und sie feuert darin sogar den vermutlich einzigen Schuss auf einen Menschen in einem Ozu-Film ab &#8230;</p>
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