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	<title>Japankino &#187; Persönlich</title>
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	<description>Filme und Filmgeschichte des japanischen Kinos</description>
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		<title>Man sieht sich beim JFFH!</title>
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		<pubDate>Mon, 24 May 2010 20:22:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Wiesmüller</dc:creator>
				<category><![CDATA[JFFH]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlich]]></category>

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		<description><![CDATA[Einen der schönsten Momente für mich persönlich beim letzten Japanischen Filmfest hier in Hamburg erlebte ich am Sonntagvormittag. Nach der Vorführung von Appassionata sprach ich eine ältere Dame an, die sich in der Diskussion mit Regisseur Nakajima eifrig zu Wort gemeldet hatte. Nachdem wir eine Weile über den Film gequatscht hatten, stellte sich heraus, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einen der schönsten Momente für mich persönlich beim letzten Japanischen Filmfest hier in Hamburg erlebte ich am Sonntagvormittag. Nach der Vorführung von <a title="Zur Japankino Filmkritik" href="http://www.japankino.de/2009/appassionata/">Appassionata</a> sprach ich eine ältere Dame an, die sich in der Diskussion mit Regisseur Nakajima eifrig zu Wort gemeldet hatte. Nachdem wir eine Weile über den Film gequatscht hatten, stellte sich heraus, dass sie zu den gelegentlichen Lesern meiner hiesigen Ergüsse zahlt und durch meinen Blog auf zahlreiche Filme aufmerksam wurde. Auf solche Begegnungen hoffe ich auch für dieses Jahr! Da ich von ein paar meiner &#8220;Regulars&#8221; weiß, dass der Kinobesuch eingeplant ist, möchte ich solchen Begegnungen ein bisschen auf die Sprünge helfen <img src='http://www.japankino.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Hier sind die Vorführungen, die ich mir anschauen möchte:</p>

<table id="wp-table-reloaded-id-8-no-1" class="wp-table-reloaded wp-table-reloaded-id-8">
<thead>
	<tr class="row-1 odd">
		<th class="column-1">Tag</th><th class="column-2">Uhrzeit</th><th class="column-3">Film</th>
	</tr>
</thead>
<tbody>
	<tr class="row-2 even">
		<td class="column-1">Mittwoch</td><td class="column-2">20:00</td><td class="column-3">Tajomaru</td>
	</tr>
	<tr class="row-3 odd">
		<td class="column-1">Donnerstag</td><td class="column-2">20:00</td><td class="column-3">Summer Wars</td>
	</tr>
	<tr class="row-4 even">
		<td class="column-1"></td><td class="column-2">22:30</td><td class="column-3">A Knot</td>
	</tr>
	<tr class="row-5 odd">
		<td class="column-1">Freitag</td><td class="column-2">20:30</td><td class="column-3">The Blood of Rebirth</td>
	</tr>
	<tr class="row-6 even">
		<td class="column-1"></td><td class="column-2">23:00</td><td class="column-3">Rashomon</td>
	</tr>
	<tr class="row-7 odd">
		<td class="column-1">Samstag</td><td class="column-2">11:00</td><td class="column-3">Sad Vacation</td>
	</tr>
	<tr class="row-8 even">
		<td class="column-1"></td><td class="column-2">16:30</td><td class="column-3">Yamaguchi-Fokus</td>
	</tr>
	<tr class="row-9 odd">
		<td class="column-1"></td><td class="column-2">19:00</td><td class="column-3">All to the sea</td>
	</tr>
	<tr class="row-10 even">
		<td class="column-1">Sonntag</td><td class="column-2">11:00</td><td class="column-3">Glasses</td>
	</tr>
	<tr class="row-11 odd">
		<td class="column-1"></td><td class="column-2">14:00</td><td class="column-3">Die Sieben Samurai</td>
	</tr>
	<tr class="row-12 even">
		<td class="column-1"></td><td class="column-2">21:00</td><td class="column-3">High Kick Girl</td>
	</tr>
</tbody>
</table>

<p>Auch wenn mich <a href="http://www.jffh.de/2010/tajomaru/">Tajomaru</a> als Film nicht besonders interessiert, den Eröffnungsabend kann ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Könnte höchstens sein, dass die seit gestern auf dem Vormarsch befindliche Erkältung mir einen Strich durch die Rechnung macht. Am Donnerstag und Freitag stellt sich das Programm fast von selbst auf, da ich dieses Jahr keinen Urlaub nehmen konnte, so dass nur Abendvorstellungen drin sind &#8211; sehr schade, da ich nun Yojimbo auf der großen Leinwand verpasse <img src='http://www.japankino.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Dafür freue ich mich umso mehr auf Mamoru Hosodas <a href="http://www.jffh.de/2010/summer-wars/">Summer Wars</a> und natürlich auf <a href="http://www.jffh.de/2010/rashomon-2010/">Rashomon</a>. Diese beiden waren klar, da brauchte ich nicht lange zu überlegen. Am Samstag dagegen fiel die Auswahl deutlich schwerer, letztlich hab ich mich dann mit <a href="http://www.jffh.de/2010/all-to-the-sea/">All to the sea</a> und dem Yamaguchi-Fokus für Filme entschieden, bei denen auch die Macher vor Ort sind. Am Sonntag dann der Klassiker mit dem Filmfrühstück, Sieben Samurai muss natürlich auch sein und <a href="http://www.jffh.de/2010/high-kick-girl/">High Kick Girl</a> klingt nach einem guten, adrenalinhaltigen Ausklang für das Festival.</p>
<p>Also dann viel Spaß und hoffentlich sieht man sich!</p>
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		<title>AK100: Akira Kurosawa in Memoriam</title>
		<link>http://www.japankino.de/2010/ak100-akira-kurosawa-in-memoriam/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Mar 2010 21:27:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Wiesmüller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurosawa Akira]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlich]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute vor 100 Jahren, am 23. März 1910, wurde Akira Kurosawa in einem südlichen Stadtbezirk Tokyos geboren. Er gilt als der bekannteste und einflussreichste japanische Regisseur überhaupt und als einer der wichtigsten Regisseure der Kinogeschichte weltweit. Von seiner Bedeutung für den japanischen Film und das Weltkino abgesehen, hat Akira Kurosawa aber in den letzten Jahren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute vor 100 Jahren, am 23. März 1910, wurde Akira Kurosawa in einem südlichen Stadtbezirk Tokyos geboren. Er gilt als der bekannteste und einflussreichste japanische Regisseur überhaupt und als einer der wichtigsten Regisseure der Kinogeschichte weltweit. Von seiner Bedeutung für den japanischen Film und das Weltkino abgesehen, hat Akira Kurosawa aber in den letzten Jahren auch für mich ganz persönlich eine wichtige Rolle gespielt. </p>
<p>Ohne Kurosawa und seine Filme würde ich nämlich diesen Blog nicht schreiben und mich wahrscheinlich auch nicht weiter für japanische Filme interessieren. Meine ersten Begegnungen mit japanischen Filmen erlebte ich im Frühjahr 2003, als ich <a title="Zur Japankino Filmkritik " href="http://www.japankino.de/2007/prinzessin-mononoke/">Prinzessin Mononoke</a> und <a title="Zur Japankino Filmkritik " href="http://www.japankino.de/2008/chihiros-reise-ins-zauberland/">Chihiros Reise ins Zauberland</a> sah. Ich war total begeistert, ohne dass ich das aber zum Anlass genommen hätte, mir weitere Filme aus Japan anzusehen. Erst zwei Jahre später fiel mir <a title="Zur Japankino Filmkritik " href="http://www.japankino.de/2007/rashomon/">Rashomon</a> in die Finger, und nun machte es plötzlich &#8220;klick&#8221;. </p>
<p>Zum Glück gab es damals gleich um die Ecke bei mir eine hervorragende Videothek, bei der ich mir weitere Filme Kurosawas ausleihen konnte. Außerdem stieß ich in der Uni-Bibliothek auf Bücher über Kurosawa, las seine <a title="Zur Buchbesprechung auf Japankino" href="http://www.japankino.de/2008/akira-kurosawa-something-like-an-autobiography/">Autobiographie</a> und dann auch Donald Richies Standardwerk <a title="zu Amazon" href="http://www.amazon.com/Hundred-Years-Japanese-Film-Selective/dp/4770029950/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1269376132&amp;sr=8-1">Hundred Years of Japanese Film</a> &#8211; und nun gab es kein Halten mehr! Ich wollte immer mehr wissen, immer mehr dieser fantastischen Filme sehen und ihre Hintergründe verstehen.</p>
<p>Schnell war ich an einem Punkt angekommen, an dem mir eine passiv-konsumierende Rolle nicht mehr reichte. Ich wollte mich mit anderen Menschen über diese Filme austauschen und ein kleines bisschen dazu beitragen, dass mehr Menschen diese in Deutschland weitgehend unbekannten Schätze zu sehen bekommen. Am 22. September 2006 <a href="http://www.japankino.de/2006/wie-alles-begann/">ging es dann los</a> mit Japankino und nicht zufällig waren die ersten Filme, die ich hier vorgestellt habe, durchweg von Kurosawa: <a href="http://www.japankino.de/2006/ein-wunderschoner-sonntag/">Ein wunderschöner Sonntag</a>, <a href="http://www.japankino.de/2006/kein-bedauern-fur-meine-jugend/">Kein Bedauern für meine Jugend</a>, <a href="http://www.japankino.de/2006/yojimbo-der-leibwachter/">Yojimbo</a> und <a href="http://www.japankino.de/2006/madadayo/">Madadayo</a> legten die Basis.</p>
<p>Im selben Jahr war ich außerdem nach Hamburg gezogen und es dauerte natürlich nicht lange, bis ich herausfand, dass die Hansestadt mit einem eigenen japanischen Filmfest gesegnet ist. Nach einem Besuch als <a href="http://www.japankino.de/2007/festivalbits-teil-1/">Dauerkarteninhaber</a> war ich dann auch ruckzuck im Orga-Team und habe mich die letzten beiden Jahre bemüht, das JFFH noch interessanter und vielfältiger zu machen. Am Ende des letzten Filmfests wurde ich mal gefragt, was denn fürs nächste Jahr ansteht und die Antwort war natürlich klar: Eine Kurosawa Retrospektive. Zum Glück musste ich für die Idee bei den anderen Team-Mitgliedern nicht allzu viel Werbung machen und bald <a href="http://blog.jffh.de/2010/03/jffh2010-kurosawa-summer-wars-und-mehr/">ist es dann soweit</a>.</p>
<p>Für mich schließt sich damit in gewisser Hinsicht der Kreis: Akira Kurosawas Filme standen ganz am Anfang und lösten meine Liebe zu japanischen Filmen mit aus. Jetzt, ein paar Jahre später, kann ich selbst ein kleines bisschen dazu beitragen, eine Kurosawa-Retrospektive auf einem Filmfest zu organisieren und die Begeisterung immer weiter zu tragen. Das soll natürlich auch hier im Blog weitergehen und ich werde daher in den nächsten Wochen &#8211; so weit das die Zeit zulässt &#8211; meine kleine private Kurosawa-Retro zelebrieren, mit der &#8220;richtigen&#8221; beim JFFH als Höhepunkt.</p>
<p>Los geht&#8217;s in den nächsten Tagen mit einer Trailer-Sammlung, ein besonders schönes Exemplar gibt&#8217;s heute schon:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="450" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/ZHIRcbAMFHo&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="450" height="350" src="http://www.youtube.com/v/ZHIRcbAMFHo&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Verlorener Film gesucht!</title>
		<link>http://www.japankino.de/2010/verlorener-film-gesucht/</link>
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		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 18:54:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Wiesmüller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Persönlich]]></category>

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		<description><![CDATA[In schöner Regelmäßigkeit bekomme ich E-Mails, in denen ich nach einem bestimmten japanischen Film gefragt werde, den man vor Jahren mal gesehen hat, supertoll fand aber dann leider inzwischen den Titel vergessen hat. Oft sind das Klassiker wie Rashomon, Die Sieben Samurai oder Die Frau in den Dünen, bei denen ich gleich weiß, welcher der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In schöner Regelmäßigkeit bekomme ich E-Mails, in denen ich nach einem bestimmten japanischen Film gefragt werde, den man vor Jahren mal gesehen hat, supertoll fand aber dann leider inzwischen den Titel vergessen hat. Oft sind das Klassiker wie <a href="http://www.japankino.de/2007/rashomon/">Rashomon</a>, <a href="http://www.japankino.de/2008/die-sieben-samurai/">Die Sieben Samurai</a> oder <a href="http://www.japankino.de/2007/die-frau-in-den-dunen/">Die Frau in den Dünen</a>, bei denen ich gleich weiß, welcher der gesuchte Film ist.</p>
<p>Vor ein paar Tagen hat mir nun allerdings Andre geschrieben. Er sucht einen Film über einen Koch im Ruhestand, der seine drei Töchter einmal im Jahr zu einem Festessen einlädt. Die wissen das aber nicht besonders zu schätzen, nur die Enkelin ist von den Kochkünsten ihres Großvaters begeistert.</p>
<p>Als ich Andres Beschreibung gelesen habe, hatte ich zuerst an <a href="http://www.imdb.com/title/tt0111797/">Eat Drink Man Woman</a> gedacht, aber die Enkelin passt da nicht rein, außerdem ist das ja kein japanischer Film. Hat sonst jemand eine Idee und kann Andre helfen?</p>
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		<title>Grüße aus Pordenone</title>
		<link>http://www.japankino.de/2009/gruse-aus-pordenone/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 20:22:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Wiesmüller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Persönlich]]></category>

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		<description><![CDATA[Nein, ich war nicht in Pordenone beim Stummfilmfest. Knut war dort. Und hat mir von dort die Kataloge aus den Festivaljahren 2001 und 2005 mitgebracht, als japanische Stummfilme zu den großen Themen gehörten. Ein Riesendankeschön an Knut!  

2001 gehörten einige der allerersten überhaupt in Japan gedrehten Filme zum Programm: Straßenaufnahmen aus Tokyo, von Tsunekichi [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nein, ich war nicht in <a title="Stummfilm-Festival Pordenone" href="http://www.cinetecadelfriuli.org/gcm/">Pordenone</a> beim Stummfilmfest. <a title="Knuts Stummfilm-Blog" href="http://blog.stummfilm.info/">Knut</a> war dort. Und hat mir von dort die Kataloge aus den Festivaljahren 2001 und 2005 mitgebracht, als japanische Stummfilme zu den großen Themen gehörten. Ein Riesendankeschön an Knut! <img src='http://www.japankino.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1209" title="pordenone-cover2001_small" src="http://www.japankino.de/wp-content/uploads/2009/11/pordenone-cover2001_small.jpg" alt="" width="450" height="447" /></p>
<p>2001 gehörten einige der allerersten überhaupt in Japan gedrehten Filme zum Programm: Straßenaufnahmen aus Tokyo, von Tsunekichi Shibata aus dem Jahr 1898. Auch der Shinpa-Tradition ging man nach und stellte einige der frühen, unbekannten Werke der großen Meister vor: <em>Mori no Kajiya</em> von Hiroshi Shimizu, <em>Koshiben Ganbare</em> von Mikio Naruse und eine ganze Palette aus dem Werk Mizoguchi, Ozus, Kinugasa und Ito.</p>
<p>2005 dann standen zwei Jubiläen im Zentrum des Festivals: Der 100. Geburtstag von Mikio Naruse und der 110. Jahrestag der Gründung von Shochiku. Natürlich war da Naruse stark vertreten, vor allem mit einigen seiner unbekannten Filme um 1930: <em>Nasanu naka</em>, <em>Kimi to wakarete</em>, <em>Yogoto no yume</em> und <em>Kagirinaki hodo</em>. Darüber hinaus hatte Shochiku einige Schätze aus dem Archiv geholt, beispielsweise Kenji Mizoguchis The Downfall of Osen, Minoru Muratas <em>Souls on the Road</em> (der oft als der große Meilenstein des frühen japanischen Films genannt wird) und Ozus <em>Woman of Tokyo</em>.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1210" title="pordenone-cover2005_small" src="http://www.japankino.de/wp-content/uploads/2009/11/pordenone-cover2005_small.jpg" alt="" width="450" height="447" /></p>
<p>Vielen Dank nochmal, Knut! Das gibt einiges zu lesen für mich, und wenn du mal nach Hamburg kommst weiß ich einen exzellenten Japaner, denn schließlich geht auch Dankbarkeit manchmal durch den Magen <img src='http://www.japankino.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Gulasch, Kitano und Ideen für tolle Filme</title>
		<link>http://www.japankino.de/2009/gulasch-kitano-und-ideen-fur-tolle-filme/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Sep 2009 20:53:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Wiesmüller</dc:creator>
				<category><![CDATA[JFFH]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlich]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern Abend saßen wir mit einigen JFFH-lern zusammen, wie üblich Pläne für die Weltherrschaft schmiedend. Mit dabei Regisseur Takatsugu Naito, der am Freitag seinen Debutfilm The Dark Harbour auf dem Filmfest Hamburg vorstellen wird und der zu meiner großen Freude gutes Englisch spricht! Durchaus keine Selbstverständlichkeit, wie ich in den letzten Jahren immer mal wieder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern Abend saßen wir mit einigen JFFH-lern zusammen, wie üblich Pläne für die Weltherrschaft schmiedend. Mit dabei Regisseur Takatsugu Naito, der am Freitag seinen Debutfilm <a href="http://www.filmfest-hamburg.de/de/programm/film/The-Dark-Harbour/1957">The Dark Harbour</a> auf dem Filmfest Hamburg vorstellen wird und der zu meiner großen Freude gutes Englisch spricht! Durchaus keine Selbstverständlichkeit, wie ich in den letzten Jahren immer mal wieder enttäuscht feststellen musste. Leckeres Szegediner Gulasch und kühles Bier trugen das ihre dazu bei, die Verständigung zu erleichtern.</p>
<p>Takatsugu wurde in der Kleinstadt Miyazaki (womöglich ein Omen für eine große Zukunft?) auf der Südinsel Kyushu geboren, in der ich auch mal auf einer Rundreise vorbeikam, von der mir aber nur noch die herrlichen Pazifikstrände in Erinnerung sind. Seine Heimatstadt war die wichtige Inspiration für seinen Film, in dem er das einfache Leben der Fischer darstellt, in einer Mischung aus Melancholie und Humor. Dabei ließ er sich stark von den Filmen Takeshi Kitanos beeinflussen: Die Ruhe des Fischerdorfes, die Ereignislosigkeit hat er mit einer unbeweglichen Kamera eingefangen, und gesprochen wird in dem Film auch nicht viel. Auch von Nobuhiro Yamashita, der in <a title="Zur Japankino Filmkritik " href="http://www.japankino.de/2008/linda-linda-linda/">Linda Linda Linda</a> mit vergleichbaren Mitteln eine ganz ähnliche Stimmung erzeugt hat, scheint er große Stücke zu halten.</p>
<p>Auch wenn Takatsugu für seinen Erstling bereits auf dem PIA Filmfest ausgezeichnet wurde, ist er mit dem Film aber nicht wirklich zufrieden. Auf die 19 Drehtage folgten 2 Monate im Schneideraum, die von einer großen Krise gekennzeichnet waren: Den fertig geschnittenen Film fand er so furchtbar, dass er nochmal komplett von vorn anfing und dazu das ganze Material rekonstruieren musste. Bei diesen hohen Ansprüchen bin ich schonmal gespannt, was noch so alles in ihm steckt!</p>
<p>Sein nächstes Projekt, von dem er bisher nur eine vage Idee im Kopf hat, klingt auf jeden Fall sehr interessant. Wieder soll ein kleines Dorf, diesmal in den Bergen, im Zentrum stehen, was ich gern gehört habe, denn das ländliche Japan übt eine ganz besondere Faszination auf mich aus. Aber auch die Idee als solche wirkt, mit selbstreferentiellen Elementen und einer sehr interessanten Konstruktion wie ein Film, den ich unbedingt sehen möchte! Vielleicht klappt es ja mal mit einer Premiere auf dem JFFH?</p>
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		</item>
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		<title>Meet me @ Nippon Connection</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Apr 2009 20:38:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Wiesmüller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlich]]></category>

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		<description><![CDATA[So, noch ein Arbeitstag dann beginnt der Osterurlaub und das heisst dieses Jahr auch: Der Besuch auf der Nippon Connection steht kurz bevor! Das wird das erste Mal, dass ich auf dem größten japanischen Filmfest (der Welt? Europas? Deutschlands?) vorbeischaue, und ich bin schon sehr sehr gespannt, naturlich auf die Filme aber ebenso darauf, was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So, noch ein Arbeitstag dann beginnt der Osterurlaub und das heisst dieses Jahr auch: Der Besuch auf der <a href="http://www.nipponconnection.de">Nippon Connection</a> steht kurz bevor! Das wird das erste Mal, dass ich auf dem größten japanischen Filmfest (der Welt? Europas? Deutschlands?) vorbeischaue, und ich bin schon sehr sehr gespannt, naturlich auf die Filme aber ebenso darauf, was die Organisatoren dort so alles auf die Beine stellen, wie die Dinge dort laufen und was neben den Filmen noch alles geboten wird.</p>
<p>Ich werde zwei Tage in Frankfurt sein, und zwar Donnerstag und Freitag, und habe mir folgende Filme vorgenommen:</p>
<p>Donnerstag:<br />
16:00 Tokyo Zokei University Special<br />
19:45 <a title="Mehr bei IMDb" href="http://www.imdb.com/title/tt1087578/">Still Walking</a> (Kore-eda)<br />
22:15 <a title="Mehr bei IMDb" href="http://www.imdb.com/title/tt0938341/">Tokyo Sonata</a> (Kurosawa)</p>
<p>Freitag:<br />
14:00 <a title="Mehr bei IMDb" href="http://www.imdb.com/title/tt1312139/">Osaka Hamlet</a> (Mitsuishi)<br />
17:00 The Kiss (Manda)</p>
<p>Chris MaGee vom <a href="http://jfilmpowwow.blogspot.com/">Toronto J-Film Pow-Wow</a> ist auch dabei (wenn er seine Erkältung noch auskuriert bekommt)! Wer noch? Jemand Lust auf ein Bierchen oder Yakitori? <img src='http://www.japankino.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Festivalbits JFFH2008 &#8211; Los gehts!</title>
		<link>http://www.japankino.de/2008/festivalbits-jffh2008-los-gehts/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 May 2008 16:39:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Wiesmüller</dc:creator>
				<category><![CDATA[JFFH]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlich]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern Abend war Premiere, das Japanische Filmfest Hamburg ist unterwegs! Alles lief erfreulich glatt und unaufgeregt, ich hab gerade mal die ersten Minuten des Films verpasst, weil noch Eis zu besorgen war. Das Gefühl, nach der ganzen Arbeit, den Vorbereitungen und Meetings der letzten Wochen dann endlich mit nem kühlen Bier in der zweiten Reihe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern Abend war Premiere, das <a href="http://www.jffh.de">Japanische Filmfest Hamburg</a> ist unterwegs! Alles lief erfreulich glatt und unaufgeregt, ich hab gerade mal die ersten Minuten des Films verpasst, weil noch Eis zu besorgen war. Das Gefühl, nach der ganzen Arbeit, den Vorbereitungen und Meetings der letzten Wochen dann endlich mit nem kühlen Bier in der zweiten Reihe zu sitzen war schon genial! Eine Mischung aus Freude und Erleichterung mit einem Spritzer Stolz kam noch zu der üblichen Festivalbegeisterung und der Vorfreude und Neugier auf den Film hinzu. Ein unbezahlbarer Moment!</p>
<p>Dabei war ich kurz zuvor noch etwas enttäuscht gewesen, weil das Erlebnis des Festivals aus der Perspektive des Mitwirkenden eben ganz anders ist. Der Blick hinter die Kulissen und hinein in das Chaos der Organisation raubt viel von der Faszination und dem Besonderen. Und man hat auch einfach immer den Kopf voll und macht sich Gedanken, ob dies oder das auch so klappt wie geplant. Beispielsweise war gestern Abend noch unklar, ob <a href="http://www.jffh.de/2008/tokyo-gore-police/">Tokyo Gore Police</a> rechtzeitig geliefert werden würde &#8211; inzwischen ist der Film angekommen, yeah! Aber mit solchen Gedanken im Hinterkopf fällt es dann eben schwer, sich vorbehaltlos zu freuen und einfach nur zu genießen (jedenfalls geht das mir so).</p>
<p>Drunter und drüber ging es dann auch nach dem Film &#8211; zuerst wollten natürlich Berge von Sushi vernichtet werden, die dem gesammelten Appetit unserer Premierenbesucher nicht lange Stand hielten &#8211; als es um die Unterbringung der Gäste aus Japan ging. So habe ich nun nicht wie ursprünglich gedacht Hidehito Kato zu Besuch sondern Koji Toyoda, Kato wohnt jetzt zwei Straßen weiter. Zu viert mussten wir uns mit zwei Reisekoffern in einen <a href="http://www.chicagoboyz.net/blogfiles/20050212India04.jpg">Ford Ka</a> zwängen, nachdem wir zuerst noch einen darin gelagerten Ersatzreifen entsorgen mussten&#8230; war ne lustige Fahrt quer durch Hamburg nachts um halb zwei <img src='http://www.japankino.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Eine ausführlichere Besprechung von <em>Maiko Haaaan!!!</em> werde ich übrigens demnächst nachlegen, wenn der Festival-Stress erstmal vorbei ist, jetzt gehts erstmal zu Rainmaker, wo ich meine erste Filmansage machen <span style="text-decoration: line-through;">muss</span> darf.</p>
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		<title>Deus Ex Machine Girl</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Apr 2008 17:59:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Wiesmüller</dc:creator>
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		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlich]]></category>

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		<description><![CDATA[Freitag Abend war mal wieder Meeting in großer Runde mit dem Nihon Media Team, die Orga des Japanischen Filmfestes hier in Hamburg nimmt langsam richtig Fahrt auf. Es ging vor allem darum, die Filme (die inzwischen weitgehend feststehen), zwecks Texterstellung fürs Programmheft unter den Helfern zu verteilen und natürlich wurden auch viele andere organisatorische Dinge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Freitag Abend war mal wieder Meeting in großer Runde mit dem Nihon Media Team, die Orga des Japanischen Filmfestes hier in Hamburg nimmt langsam richtig Fahrt auf. Es ging vor allem darum, die Filme (die inzwischen weitgehend feststehen), zwecks Texterstellung fürs Programmheft unter den Helfern zu verteilen und natürlich wurden auch viele andere organisatorische Dinge angesprochen, vom neuen Logo über Sponsoren bis hin zur Festivalparty.</p>
<p>Die Filmliste fällt etwas kürzer aus als im letzten Jahr, bietet aber wieder einige Schmankerl auf die ich mich persönlich zum Teil sehr freue, sowie ein paar richtig heiße Eisen, die allerdings weniger mein Fall sind. Paradebeispiel für letztere Kategorie ist <a href="http://www.machinegirl.net">Machine Girl</a> &#8211; der Film ging schon so die Blogs <a href="http://www.fuenf-filmfreunde.de/2008/04/09/machine-girl-kickass-ninja-kampfszene/">rauf</a> <a href="http://blog.affenheimtheater.de/2007/12/06/machine-girl-erster-trailer-zur-japanischen-a-girl-and-her-gun-story/">und</a> <a href="http://twitchfilm.net/site/view/more-machine-girl/">runter</a>, dass ich dazu wohl nichts mehr zu sagen brauche &#8211; der fest eingeplant ist, bei dem endgültige Zusage allerdings noch aussteht. Es könnte also noch was dazwischen kommen, aber unser Cheforganisator Olli ist wild entschlossen, das zu verhindern (O-Ton: <em>&#8220;Nur über meine Leiche!&#8221;</em>).</p>
<p>Ich hab übrigens <em>Faces of a fig tree</em> und <em>Dainipponjin</em> abbekommen (Kommentar: &#8220;Nette Arthaus-Filme, genau das richtige für dich&#8221; <img src='http://www.japankino.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  ) und bin schon sehr gespannt, nicht zuletzt darauf, wie es sich anfühlt, mal nicht für den eigenen Blog sondern für ein Festivalprogramm zu schreiben. Ausführliche Rezensionen kommen aber erst nach dem Filmfest, mangels Zeit. Denn ich arbeite ja auch noch an der neuen Festival-Webseite, die gut vorankommt, was aber eben zeitintensiv ist. Daher war auch in der letzten Zeit meine Posting-Frequenz etwas niedriger als gewöhnlich, das wird leider auch noch eine Weile so bleiben. Sorry, Filmfest geht jetzt vor!</p>
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