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	<title>Japankino &#187; Schauspieler</title>
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	<description>Filme und Filmgeschichte des japanischen Kinos</description>
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		<title>Kinuyo Tanaka</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Sep 2010 19:58:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Wiesmüller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schauspieler]]></category>

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		<description><![CDATA[Kinuyo Tanaka, geboren am 28. November 1910, war fast ein halbes Jahrhundert lang eine der wichtigsten, beeindruckendsten Schauspielerinnen Japans. Zudem gelang ihr als erster Frau in der japanischen Filmgeschichte der Wechsel hinter die Kamera auf den Regiestuhl.
Als sie im Alter von 14 Jahren erstmals in einem Kinofilm auftrat, erholte sich die Filmindustrie gerade vom großen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kinuyo Tanaka, geboren am 28. November 1910, war fast ein halbes Jahrhundert lang eine der wichtigsten, beeindruckendsten Schauspielerinnen Japans. Zudem gelang ihr als erster Frau in der japanischen Filmgeschichte der Wechsel hinter die Kamera auf den Regiestuhl.</p>
<p><img style="margin-right:8px" title="Kinuyo Tanaka" src="http://www.japankino.de/wp-content/uploads/2010/09/Kinuyo_Tanaka.jpg" alt="Kinuyo Tanaka" width="175" height="225" align="left" />Als sie im Alter von 14 Jahren erstmals in einem Kinofilm auftrat, erholte sich die Filmindustrie gerade vom großen <a title="Mehr bei Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kanto-Erdbeben">Kanto-Erdbeben</a>. Junge, experimentierfreude und aufstrebende Regisseure drängten ins Rampenlicht, so etwa Hiroshi Shimizu, selbst gerade mal 21 Jahre alt, in dessen <em>Mura no bokujo</em> sie ihr Debut gab. In den folgenden Jahren spielte sie in zahlreichen Filmen von Heinosuke Gosho und ab 1929 auch in den Komödien des jungen Yasujiro Ozu. In den 30ern war sie dann nicht mehr aus der Filmwelt wegzudenken, drehte jedes Jahr mehrere Filme und arbeitete praktisch mit allen namhaften Regisseuren zusammen. Leider sind von diesen Vorkriegsfilmen viele nicht mehr erhalten, es scheint aber, als ob sie in dieser Phase ihrer Karriere dem Publikum vor allem in komödiantischen und romantischen Rollen vertraut war.</p>
<p>Das begann sich nach dem Krieg zu ändern, angetrieben nicht zuletzt durch die Hauptrollen in Kenji Mizoguchis frühen Nachkriegswerken <em>Utamaro und seine fünf Frauen</em> sowie <em>Die Liebe der Schauspielerin Sumako</em>. Besonders in der Rolle der Sumako Matsui, eine der allerersten Theaterschauspielerinnen Japans, konnte Tanaka die ganze Bandbreite ihres darstellerischen Talents ausleben und machte den letzten Schritt zu den großen tragischen (Mutter-)Rollen, für die sie heute hauptsächlich bekannt ist: <em> Sansho the Bailiff</em>, <em>The Munekata Sisters</em>, <em>Das Leben der Frau Oharu</em>, <em>Die Mutter</em>, <em>The Woman in the rumours</em>, <em>Ugetsu</em>, <em>Die Ballade von Narayama</em> und viele andere unvergessliche Klassiker mehr wären ohne ihre Präsenz nur schwer vorstellbar.</p>
<p>1953 schlug sie dann noch ein weiteres Kapitel neben ihrer bemerkenswerten Karriere als Schauspielerin, in der sie in etwa 250 Filmen mitwirkte, auf. Als erste Japanerin überhaupt führte sie Regie, und zwar in <em>Love Letter</em>, einer als romantisches Melodrama verkleideten Auseinandersetzung mit den schwierigen Lebensumständen von Frauen in der Nachkriegswelt. Auch ihre nachfolgenden fünf weiteren Regiearbeiten hatten einen unübersehbaren feministischen Anklang, ohne aber direkt provozierend zu sein. Mitte der 1960er Jahre klang ihre Karriere dann aus, ihr letzter Auftritt war 1976 eine kleine Rolle in Yasuzo Masumuras <em>Lullaby of the earth</em>. Kinuyo Tanaka starb am 21. März 1977 im Alter von 66 Jahren.</p>
<p>Eine kleine Auswahl ihrer Filme:</p>
<p>1924 &#8211; Mura no bokujo<br />
1926 &#8211; Machi no hitobito<br />
1929 &#8211; I graduated but&#8230;<br />
1931 &#8211; ABC Lifeline<br />
1934 &#8211; Woman of that night<br />
1941 &#8211; <a href="http://www.japankino.de/2010/ornamental-hairpin/">Ornamental Hairpin</a><br />
1946 &#8211; Utamaro und seine fünf Frauen<br />
1947 &#8211; Die Liebe der Schauspielerin Sumako<br />
1948 &#8211; A hen in the wind<br />
1949 &#8211; My love has been burning<br />
1950 &#8211; The Munekata sisters<br />
1952 &#8211; <a href="http://www.japankino.de/2007/die-mutter/">Die Mutter</a><br />
1952 &#8211; <a href="http://www.japankino.de/2008/das-leben-der-frau-oharu/">Das Leben der Frau Oharu</a><br />
1953 &#8211; <a href="http://www.japankino.de/2007/ugetsu-erzahlungen-unter-dem-regenmond/">Ugetsu</a><br />
1953 &#8211; Love Letter (Regie)<br />
1954 &#8211; <a href="http://www.japankino.de/2009/the-woman-in-the-rumour/">The woman in the rumours</a><br />
1954 &#8211; Sansho the Bailiff<br />
1956 &#8211; Flowing<br />
1958 &#8211; Die Ballade von Narayama<br />
1958 &#8211; <a href="http://www.japankino.de/2008/equinox-flower/">Equinox Flower</a><br />
1961 &#8211; Girls of the night (Regie)<br />
1962 &#8211; Ogin sama (Regie)<br />
1963 &#8211; Alone on the Pacific<br />
1974 &#8211; Sandakan 8<br />
1976 &#8211; Lullaby of the earth</p>
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		<title>Hideko Takamine</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 21:38:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Wiesmüller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schauspieler]]></category>

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		<description><![CDATA[Geboren am 27. März 1924 ist Hideko Takamine eine der letzten noch lebenden großen Legenden des japanischen Films. Da sie ihr Filmdebut mit nur 5 Jahren gab (in Haha) und sich während der dreißiger Jahre zu einem immens populären Kinderstar entwickelte, hatte sie bereits früh die Gelegenheit, mit großen Regisseuren wie Yasujiro Ozu, Heinosuke Gosho [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Geboren am 27. März 1924 ist Hideko Takamine eine der letzten noch lebenden großen Legenden des japanischen Films. Da sie ihr Filmdebut mit nur 5 Jahren gab (in <a title="Mehr bei IMDb" href="http://www.imdb.com/title/tt0260063/">Haha</a>) und sich während der dreißiger Jahre zu einem immens populären Kinderstar entwickelte, hatte sie bereits früh die Gelegenheit, mit großen Regisseuren wie Yasujiro Ozu, Heinosuke Gosho oder Kajiro Yamamoto zusammenzuarbeiten. Eine große Hauptrolle spielte sie dann auch in Yamamotos <a title="Mehr bei IMDb" href="http://www.imdb.com/title/tt0034333/">Uma</a>, zugleich der letzte Film in dem Akira Kurosawa als Lehrling Yamamotos die Regieassistenz übernahm. Einige Jahre später sollte sie nochmals eine kurze, aber schicksalhafte Begegnung mit Kurosawa haben: Sie machte ihn bei einem Casting auf einen jungen, außergewöhnlich talentierten Bewerber namens Toshiro Mifune aufmerksam.</p>
<p>Im weiteren Verlauf der 40er Jahre war Takamine sehr aktiv, drehte 4-5 Filme pro Jahr und etablierte sich als einer der größten Stars Japans. 1951 spielte sie die Hauptrolle in Japans erstem Farbfilm <a title="Mehr bei IMDb" href="http://www.japankino.de/2011/carmen-kehrt-heim/">Carmen kehrt heim</a> unter der Regie Keisuke Kinoshitas, für den sie drei Jahre später auch die Rolle der Lehrerin in <a title="Zur Japankino Filmkritik von 24 Augen" href="http://www.japankino.de/2006/vierundzwanzig-augen/">24 Augen</a> übernahm &#8211; wohl einer der populärsten Filme in Japan bis zum heutigen Tag, vergleichbar nur mit Klassikern wie <em>Casablanca </em>oder <em>Vom Winde verweht</em>.</p>
<p>1955 heiratete Hideko Takamine den Regisseur Zenzo Matsuyama, setzte darauf hin aber &#8211; untypisch für die damalige Zeit &#8211; ihre Schauspielkarriere jedoch fort. Gerade zu dieser Zeit <span style="text-decoration: line-through;">begann auch</span> erreichte ihre lange und von vielen herausragenden Filmen gekennzeichnete Zusammenarbeit mit <a title="Mehr über Mikio Naruse bei Japankino" href="http://www.japankino.de/2007/mikio-naruse-und-das-wahre-leben/">Mikio Naruse</a> den Höhepunkt, nachdem sie bereits in den frühen vierzigern Rollen in drei seiner weniger bekannten Filme gespielt hatte. Beginnend mit <em>Inazuma</em> spielte sie in einem guten Dutzend seiner wichtigsten und besten Filme und gab dabei meist starke, aufrechte Frauen, die aber durch familiäre Verpflichtungen, gesellschaftliche Konventionen oder aussichtslose Beziehungen zu schwachen Männern daran gehindert werden, sich selbst zu verwirklichen und ein glückliches Leben zu führen. Typische Beispiele dafür wären etwa <a title="Zur Japankino Filmkritik von Floating Clouds" href="http://www.japankino.de/2009/floating-clouds/">Floating Clouds</a>, <a title="Zur Japankino Filmkritik von Yearning" href="http://www.japankino.de/2007/yearning/">Yearning</a> und natürlich <a title="Zur Japankino Filmkritik von When a woman ascends the stairs" href="http://www.japankino.de/2007/when-a-woman-ascends-the-stairs/">When a woman ascends the stairs</a>.</p>
<p>Ab den 60ern spielte sie dann fast ausschließlich nur noch in Filmen Naruses oder ihres Ehemannes. Eine nennenswerte Ausnahme davon bildete ihr letzter Film <a title="Mehr bei IMDb" href="http://www.imdb.com/title/tt0079657/">Shodo satsujin musuko yo</a>, für den sie 1979 noch einmal unter Keisuke Kinoshitas Regie vor die Kamera trat und für einen Award der japanischen Academy nominiert wurde.</p>
<p>Nachtrag: Hideko Takamine starb am 28. Dezember 2010 im Alter von 86 Jahren an Lungenkrebs.</p>
<p>Ein kleiner Auszug der wichtigsten ihrer mehr als 150 Filme:</p>
<p>1929: Haha<br />
1931: Tokyo Chorus<br />
1937: Hanakago no uta<br />
1938: Tsuzurikata kyoshitsu<br />
1941: Uma<br />
1950: The Munekata Sisters<br />
1951: Carmen kehrt heim<br />
1952: Inazuma<br />
1954: 24 Augen<br />
1955: Floating Clouds<br />
1956: Flowing<br />
1960: When a woman ascends the stairs<br />
1964: Yearning<br />
1966: Hikinige<br />
1979: Shodo satsujin musuko yo</p>
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		<title>Kyoko Kagawa</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Dec 2008 21:48:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Wiesmüller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schauspieler]]></category>

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		<description><![CDATA[Die wohl letzte noch aktive Grande Dame der goldenen Ära des japanischen Films feiert heute ihren 77. Geburtstag, ein willkommener Anlass auf eine lange, interessante und lehrreiche Karriere zurückzublicken.
Kyoko Kagawa wurde 1931 in Tokyo geboren und begann ihre Schauspielkarriere 1950 bei Shintoho. Ihre erste wichtige Rolle hatte sie dann 1952 in Mikio Naruses Die Mutter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die wohl letzte noch aktive Grande Dame der goldenen Ära des japanischen Films feiert heute ihren 77. Geburtstag, ein willkommener Anlass auf eine lange, interessante und lehrreiche Karriere zurückzublicken.</p>
<p>Kyoko Kagawa wurde 1931 in Tokyo geboren und begann ihre Schauspielkarriere 1950 bei Shintoho. Ihre erste wichtige Rolle hatte sie dann 1952 in Mikio Naruses <a title="Japankino Filmkritik " href="http://www.japankino.de/2007/die-mutter/">Die Mutter</a> als die lebensfrohe, der Kindheit entwachsende und mit den Härten des Erwachsenwerdens konfrontierte Tochter. In der Folge arbeitete sie mit allen großen Regisseuren zusammen und trat dabei oft in der Rolle der traditionellen Tochter (etwa in <a title="Japankino Filmkritik " href="http://www.japankino.de/2008/tokyo-story/">Tokyo Story </a>oder Kenji Mizoguchis <a title="Mehr bei IMDb" href="http://www.imdb.com/title/tt0047445/">Sansho dayu</a>) oder der von den üblichen Konventionen geleiteten Ehefrau auf.</p>
<p>Ein erster Ausreißer aus diesem Muster war ihre Rolle als junge, nach modernen westlichen Vorbildern lebende und damit ihren älteren Mann verschreckende Ehefrau in Shiro Toyodas 1956 entstandener Gesellschaftskomödie <a title="Mehr bei IMDb" href="http://www.imdb.com/title/tt0274686/">A Cat, Shozo and Two Women</a>, in der sie eine kräftige Kostprobe ihrer Vielseitigkeit gab.</p>
<p>Diese konnte sie in der Folge vor allem in der Zusammenarbeit mit Akira Kurosawa demonstrieren. In seiner Gorki-Adaption <a title="Mehr bei IMDb" href="http://www.imdb.com/title/tt0050330/">Nachtasyl</a> gab sie die mit sich selbst hadernde, von ihrer Schwester unterdrückte Bewohnerin eines Slums, in <a title="Japankino Filmkritik" href="http://www.japankino.de/2007/zwischen-himmel-und-holle/">Zwischen Himmel und Hölle</a> die Frau eines Millionärs und in <a title="Mehr bei IMDb" href="http://www.imdb.com/title/tt0054460/">Die Bösen schlafen gut</a> die tragische Heldin, die in den Konflikt zwischen ihrem Vater und ihrem Ehemann gerät und letztlich nichtsahnend den Tod ihres geliebten Mannes verursacht. Nach einer kleinen Nebenrolle als männermordende, wahnsinnige Patientin in <a title="Japankino Filmkritik " href="http://www.japankino.de/2007/rotbart/">Rotbart</a> setzte sie dann wie fast alle Schauspielerinnen ihrer Generation mit der Gründung ihrer Familie die Karriere aus.</p>
<p>Fast 30 Jahre vergingen, bis sie in den 90er Jahren wieder einige &#8211; zumeist kleine &#8211; Nebenrollen in Film und Fernsehen übernahm. Die zweifelsohne bemerkenswerteste dabei war wieder für Kurosawa, in seinem letzten Film <a title="Japankino Filmkritik " href="http://www.japankino.de/2006/madadayo/">Madadayo</a>. In dem erst vor wenigen Wochen in die japanischen Kinos gekommenen <a title="Mehr bei IMDb" href="http://www.imdb.com/title/tt1268912/">Tonan kadobeya nikai no onna</a> übernahm sie dann (IMDb zufolge) nochmals eine Hauptrolle, auf die hoffentlich noch weitere folgen werden. In diesem Sinne, alles Gute zum Geburtstag: おめでとうございます香川さん！</p>
<p>Wichtige Filme:</p>
<p>1950 &#8211; Wakasama samurai torimonochô: nazo no nômen yashiki<br />
1951 &#8211; Who knows a woman&#8217;s heart<br />
1952 &#8211; Die Mutter<br />
1953 &#8211; The Tower of Lilies<br />
1953 &#8211; Tokyo Story<br />
1954 &#8211; Sansho dayu<br />
1954 &#8211; Eine Erzählung nach Chikamatsu<br />
1956 &#8211; A Cat, Shozo and Two Women<br />
1957 &#8211; Nachtasyl<br />
1959 &#8211; The Birth of Japan<br />
1960 &#8211; Die Bösen schlafen gut<br />
1962 &#8211; Till tomorrow comes<br />
1963 &#8211; Zwischen Himmel und Hölle<br />
1965 &#8211; Rotbart<br />
1970 &#8211; Onna kumicho<br />
1993 &#8211; Madadayo<br />
1996 &#8211; Shall we dansu?<br />
1998 &#8211; Afterlife<br />
2008 &#8211; Tonan kadobeya nikai no onna</p>
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		<title>Chishu Ryu</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Mar 2008 19:32:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Wiesmüller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schauspieler]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute vor 15 Jahren, am 16. März 1993, starb Chishu Ryu, der über mehrere Jahrzehnte aus dem japanischen Filmbusiness nicht wegzudenken war und in seiner langen Karriere in fast 200 Filmen spielte. Untrennbar verbunden ist sein Wirken mit Yasujiro Ozu, für den er 1928 in Wakodo no yume erstmals vor die Kamera trat und allein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute vor 15 Jahren, am 16. März 1993, starb Chishu Ryu, der über mehrere Jahrzehnte aus dem japanischen Filmbusiness nicht wegzudenken war und in seiner langen Karriere in fast 200 Filmen spielte. Untrennbar verbunden ist sein Wirken mit Yasujiro Ozu, für den er 1928 in <a href="http://imdb.com/title/tt0019543/">Wakodo no yume</a> erstmals vor die Kamera trat und allein bis 1936 überwiegend kleinere Rollen in weiteren 13 Filmen übernahm. Bis hierher hatte Ryu fast ausschließlich mit Ozu zusammengearbeitet, dessen Produktivität während der Kriegsjahre aber stark zurückging.</p>
<p>So sammelte Ryu nun Erfahrungen mit anderen Regisseuren, darunter <a href="http://imdb.com/name/nm0331482/">Heinosuke Gosho</a>, <a href="http://imdb.com/name/nm0793646/">Hiroshi Shimizu</a>, <a href="http://imdb.com/name/nm0455839/">Keisuke Kinoshita</a> und <a href="http://imdb.com/name/nm0408348/">Hiroshi Inagaki</a>. Unvergessen bleibt er jedoch als die Vater- und Großvaterfigur schlechthin aus Ozus Nachkriegsfilmen: Erstmals übernahm er diese 1942 in <a href="http://imdb.com/title/tt0034591/">Es war einmal ein Vater</a> und dann 1949 in <a href="http://www.japankino.de/2008/spater-fruhling/">Später Frühling</a> als Witwer, der seine Tochter endlich verheiraten möchte, sowie anschließend in zahlreichen weiteren Meisterwerken. Er verlieh diesen Vätern und Großvätern immer eine ausgesprochen menschliche, ihre Position als zu respektierendes Familienoberhaupt mildernde Note. Dazu spielte er mit ihren Schwächen, ließ sie manchmal etwas weltfremd, vergeistigt oder unselbständig erscheinen.</p>
<p>Auffallend dabei ist, dass Ryu in dieser Phase immer deutlich ältere Männer spielte, als seinem eigenen Alter entsprach. In <em>Später Frühling</em> beispielsweise ist sein Charakter 56, der 1904 geborene Ryu selbst aber lediglich 45. In <a href="http://www.japankino.de/2008/tokyo-story/">Tokyo Story</a> ist diese Diskrepanz noch ausgeprägter, hier spielt er einen Großvater weit jenseits der 60, während er selbst noch keine 50 war. Außer in diesen Filmen Ozus trat er noch in vielen weiteren Produktionen auf, übernahm dabei jedoch nur selten Hauptrollen.</p>
<p>Nach Ozus Tod 1963 folgte nur noch eine große Rolle, die des japanischen Premierministers in dem epischen Weltkriegsdrama <a href="http://imdb.com/title/tt0062041/">The Emperor and the General</a>. Bald darauf begann ein ganz neuer Abschnitt seiner Karriere, als er die Rolle des gutmütigen Priesters in der nicht enden wollenden <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Otoko_wa_tsurai_yo">Tora san</a>-Reihe übernahm und diese von 1969 bis 1992 insgesamt 42 Mal spielte!</p>
<p>Wichtige Filme Ryus:</p>
<p>1928 &#8211; Wakodo no yume<br />
1936 &#8211; The Only Son<br />
1942 &#8211; Es war einmal ein Vater<br />
1949 &#8211; Später Frühling<br />
1951 &#8211; Carmen comes home<br />
1953 &#8211; Tokyo Story<br />
1956 &#8211; Early Spring<br />
1958 &#8211; The Rickshaw Man<br />
1959 &#8211; Good Morning<br />
1962 &#8211; An Autumn Afternoon<br />
1967 &#8211; The Emperor and the General<br />
1969 &#8211; It&#8217;s tough being a man (Tora san 1)<br />
1984 &#8211; The Funeral<br />
1990 &#8211; Akira Kurosawa&#8217;s Dreams<br />
1992 &#8211; Tora san 45</p>
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		<title>Minoru Chiaki</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Nov 2007 15:34:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Wiesmüller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schauspieler]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer? Minoru Chiaki, der heute vor 8 Jahren, am 1. November 1999, im Alter von 82 Jahren starb, war eines jener bekannten Gesichter, die immer wieder in Filmen auftauchen, deren Name aber kaum jemandem im Gedächtnis bleibt. Ein weiteres, ungleich prominenteres Beispiel wäre Ernest Borgnine. Zurück zu Chiaki, einem auf Hokkaido geborenen Studenten der Wirtschaftswissenschaften, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer? Minoru Chiaki, der heute vor 8 Jahren, am 1. November 1999, im Alter von 82 Jahren starb, war eines jener bekannten Gesichter, die immer wieder in Filmen auftauchen, deren Name aber kaum jemandem im Gedächtnis bleibt. Ein weiteres, ungleich prominenteres Beispiel wäre <a href="http://imdb.com/name/nm0000308/bio">Ernest Borgnine</a>. Zurück zu Chiaki, einem auf Hokkaido geborenen Studenten der Wirtschaftswissenschaften, der seine Liebe zum Theater entdeckte und auf der Bühne auch erfolgreich war. Dort wurde er von Akira Kurosawa entdeckt, der ihn überredete, Filmrollen anzunehmen.</p>
<p>So stand Chiaki in Kurosawas <a href="http://imdb.com/title/tt0041699/">Ein streunender Hund</a> für eine kleine Nebenrolle das erste Mal vor der Kamera und gehörte fortan zum Stammpersonal des Meisterregisseurs. Er spielte den Priester in <a href="http://www.japankino.de/2006/rashomon/">Rashomon</a>, einen Beamten in <a href="http://www.japankino.de/2006/einmal-wirklich-leben/">Ikiru</a>, den stets gutgelaunten Samurai Heihachi in Die Sieben Samurai. Am besten in Erinnerung ist vielleicht seine Rolle als ständig Streit suchender, aber doch liebenswerter Bauer Tahei in <a href="http://www.japankino.de/2006/die-verborgene-festung/">Die verborgene Festung</a>, eine Figur, die angeblich die Vorlage für die Droiden C3PO und R2D2 im <em>Krieg der Sterne</em> gewesen ist.</p>
<p>Nach den ersten Rollen in den Filmen Kurosawas war Chiaki dann auch vermehrt für andere Regisseure tätig und arbeitete mit so großen Namen wie <a href="http://www.japankino.de/2007/mikio-naruse-und-das-wahre-leben/">Mikio Naruse</a>, <a href="http://imdb.com/name/nm0411866/">Daisuke Ito</a>, <a href="http://imdb.com/name/nm0462030/">Masaki Kobayashi</a>, <a href="http://imdb.com/name/nm0651915/">Nagisa Oshima</a> oder <a href="http://imdb.com/name/nm0856267/">Hiroshi Teshigahara</a>. Dabei gab er oft den einfachen Mann, der für etwas Humor sorgen sollte, und die Zuschauer mit seiner sympathischen Art zwar freundlich aber bestimt an ihre eigenen Schwächen erinnerte. Jedesmal, wenn ich ihn in einem Film entdecke, huscht ein Lächeln über mein Gesicht, als wäre mir ein alter Bekannter über den Weg gelaufen.</p>
<p>Ein kleiner Auszug seiner über 60 Filme:</p>
<p>1949: Ein streunender Hund<br />
1950: Rashomon<br />
1951: Der Idiot<br />
1954: Die Sieben Samurai<br />
1956: <a href="http://imdb.com/title/tt0049710/">Bushido</a><br />
1958: Die verborgene Festung<br />
1959: <a href="http://imdb.com/title/tt0053115/">The Human Condition</a><br />
1962: The Rebel<br />
1966: The Face of Another</p>
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		<title>Happy Birthday, Setsuko Hara</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Jun 2007 10:45:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Wiesmüller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schauspieler]]></category>

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		<description><![CDATA[Tokyo Story, Kein Bedauern für meine Jugend, Repast&#8230; herausragende Filme einer außergewöhnlichen Schauspielerin. Setsuko Hara, die mysteriöse &#8220;Ewige Jungfrau&#8221;, wird heute, am 17. Juni 2007, 87 Jahre alt.
Geboren als Masae Aida, kam sie bereits mit 14 Jahren auf Empfehlung eines bei Nikkatsu tätigen Onkels zum Film. Bereits während des Krieges wurde sie zu einer der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://imdb.com/title/tt0046438/">Tokyo Story</a>, <a href="http://www.japankino.de/2006/kein-bedauern-fur-meine-jugend/">Kein Bedauern für meine Jugend</a>, <a href="http://imdb.com/title/tt0043801/">Repast</a>&#8230; herausragende Filme einer außergewöhnlichen Schauspielerin. Setsuko Hara, die mysteriöse &#8220;Ewige Jungfrau&#8221;, wird heute, am 17. Juni 2007, 87 Jahre alt.</p>
<p><img align="left" alt="Portrait Setsuko Hara" id="image219" src="http://www.japankino.de/wp-content/uploads/2007/06/hara-portrait.jpg" />Geboren als Masae Aida, kam sie bereits mit 14 Jahren auf Empfehlung eines bei Nikkatsu tätigen Onkels zum Film. Bereits während des Krieges wurde sie zu einer der populärsten Schauspielerinnen Japans, bevor ihre Karriere dann in der Zusammenarbeit mit Yasujiro Ozu ihren Höhepunkt fand. Ihr großer Erfolg wurde jedoch von tragischen Ereignissen überschattet, so musste sie mitansehen, wie ihr als Kameramann tätiger Bruder bei einem Unfall während der Dreharbeiten zu Tode kam und konnte aus gesundheitlichen Gründen vielversprechende Rollen nicht annehmen.</p>
<p>Auch wenn sie &#8211; besonders in ihrer Zusammenarbeit mit Akira Kurosawa &#8211; ihre Vielseitigkeit eindrücklich unter Beweis stellte, waren es doch vor allem ihre Rollen als der Familie verbundene Tochter in den Filmen Yasujiro Ozus, die ihren Ruf prägten. Über diese Zusammenarbeit schrieb Fritz Göttler:</p>
<blockquote><p>Um das Erschrecken der Jugend geht es in diesen Filmen, dass sie alle mal so werden müssten wie die Alten, und um das Lächeln der Alten, darüber, dass das Leben glücklich sein kann, auch wenn es die Hoffnungen nicht erfüllen mag, die man in der Jugend hatte. Dieses Lächeln ist das Geheimnis, das allein Setsuko Hara kennt.</p></blockquote>
<p>Doch ihr Lächeln ist nicht das einzige Geheimnis, das sie umrankt. 1963, kurz nach dem Tode Ozus, kehrte sie der Filmindustrie den Rücken, brüskierte ihre zahlreichen Fans mit dem Kommentar, das Schauspielern sei eine Qual gewesen, die sie lediglich zur Unterstützung ihrer Familie auf sich genommen habe. Sie zog sich komplett aus der Öffentlichkeit zurück, lebt seitdem abgeschieden in Kamakura und lehnte jegliche Interviews &#8211; selbst für eine Dokumentation über Ozu &#8211; ab. So rätselhaft ihre Charaktere, ihr Lächeln in ihren Filmen waren, so rätselhaft bleibt sie selbst.</p>
<p>Noch ein kleiner Überblick über ihre wichtigsten Filme:<br />
1935: Tamerau nakare wakodo yo<br />
1937: Die Tochter des Samurai (Atarashiki tsuchi)<br />
1940: Hebihime-sama<br />
1946: Kein Bedauern für meine Jugend (Waga seishun ni kuinashi)<br />
1949: Late Spring (Banshun)<br />
1951: Repast (Meshi)<br />
1953: Tokyo Story (Tôkyô monogatari)<br />
1954: Sound of the mountain (Yama no oto)<br />
1960: Late Autumn (Akibiyori)<br />
1961: The End of Summer (Kohayagawa-ke no aki)</p>
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		<title>Oscars</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Jan 2007 19:17:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Wiesmüller</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Schauspieler]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich gebe ich ja nicht allzu viel auf die Oscars, die sind ja eher ein Marketinginstrument als eine wirkliche künstlerische Auszeichnung &#8211; Ausnahmen bestätigen die Regel. Allerdings wurde in die letzte Nacht bekannt gegebenen Nominierungen auch eine junge japanische Schauspielerin aufgenommen: Rinko Kikuchi als beste Nebendarstellerin in Babel.
Durchaus erwähnenswert wie ich finde und ein Grund [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich gebe ich ja nicht allzu viel auf die Oscars, die sind ja eher ein Marketinginstrument als eine wirkliche künstlerische Auszeichnung &#8211; Ausnahmen bestätigen die Regel. Allerdings wurde in die letzte Nacht bekannt gegebenen <a href="http://www.oscars.org/79academyawards/noms.html">Nominierungen</a> auch eine junge japanische Schauspielerin aufgenommen: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rinko_Kikuchi">Rinko Kikuchi</a> als beste Nebendarstellerin in <a href="http://imdb.com/title/tt0449467/">Babel</a>.</p>
<p>Durchaus erwähnenswert wie ich finde und ein Grund mehr, mir auch mal wieder einen nicht-japanischen Film anzuschauen.</p>
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		<title>Takashi Shimura</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Sep 2006 18:53:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Wiesmüller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schauspieler]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Star vieler Kurosawa- und unzähliger anderer Filme wurde am 12. März 1905 unter dem bürgerlichen Namen            Shoji Shimazaki als Sohn einer Samurai-Familie in Ikuno, Hyogo, geboren.            Seine Schauspielkarriere begann zunächst auf der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="maintext">Der Star vieler Kurosawa- und unzähliger anderer Filme wurde am 12. März 1905 unter dem bürgerlichen Namen            Shoji Shimazaki als Sohn einer Samurai-Familie in Ikuno, Hyogo, geboren.            Seine Schauspielkarriere begann zunächst auf der Bühne, 1935            stand er dann zum ersten Mal vor der Kamera.</p>
<p class="maintext">Seine Zusammenarbeit mit Akira Kurosawa, mit dem er 19 Filme drehte, begann bereits mit <em>Sanshiro            Sugata</em>, mit dem Kurosawa seinen Durchbruch erlebte. Die Zusammenarbeit            der beiden war von großem gegenseitigem Respekt geprägt,            ihr persönliches Verhältnis beruhte aber auf einer sehr viel            weiter gehenden Zuneigung und Freundschaft: Kurosawa nannte den fünf            Jahre älteren Shimura &#8220;Ojichan&#8221;, zu deutsch Onkel. Auch            das Verhältnis zu seinem kongenialen Partner in <em>Die Sieben            Samurai</em> und anderen großen Filmen, zu Toshiro Mifune, war            durch eine innige Freundschaft geprägt.</p>
<p class="maintext">Shimura spielte im Lauf seiner Karriere praktisch            alle Rollen, vom grausamen Verhörspezialisten in <a href="http://www.japankino.de/2006/kein-bedauern-fur-meine-jugend/">Kein Bedauern            für meine Jugend</a> über Yakuza-Gangster, einen dem Alkohol            verfallenen Arzt, den aufrechten Samurai, den Wissenschaftler in <em>Godzilla</em>            und den einfachen Bauern in <em>Rashomon</em> bis hin zu Musical-Rollen.            Seine für mich größte und mitreißendste Rolle            ist jedoch die des krebskranken Kenji Watanabe in <a href="http://www.japankino.de/2006/einmal-wirklich-leben/">Ikiru</a>.            Wie er den vom Schmerz und von der Sinnlosigkeit seiner Existenz zerfressenen,            in seinen Schreibtischstuhl versunkenen todkranken Beamten porträtiert,            ist absolut herausragend. Watanabe wirkt in all seinen Bewegungen, Körperhaltungen,            dem Ton seiner Sprache durch und durch authentisch und echt. Seine verzweifelte            Suche nach einem Sinn im Leben und die unbändige Energie, die ihn            durchfließt, als er diesen Sinn letztlich findet, werden von Shimura            grandios gespielt! Ich habe selten eine so überzeugende schauspielerische            Leistung gesehen.</p>
<p class="maintext">Es ist diese Vielseitigkeit gepaart mit absoluter            Glaubhaftigkeit, die noch dazu ohne große Effekte auskommt, die            ihn meiner Meinung nach zum besten japanischen Schauspieler überhaupt            macht, noch vor dem sehr viel bekannteren Toshiro Mifune. Takashi Shimura,            einer der größten Schauspieler der Filmgeschichte, starb            am 11. Februar 1982 in Tokyo.</p>
<p>Ein auszugsweiser Überblick über sein filmisches            Schaffen, das Rollen in 197 Filmen umfasst:<br />
1935: Chuji uridasu<br />
1936: <a href="http://www.japankino.de/2007/osaka-elegy/">Osaka Elegy</a> (Naniwa erejî)<br />
1939: Oshidori utagassen (engl: Singing Lovebirds)<br />
1943: Sugata Sanshiro<br />
1946: <a href="http://www.japankino.de/2006/kein-bedauern-fur-meine-jugend/">Kein Bedauern für meine Jugend</a> (Waga seishun ni kuinashi)<br />
1950: <a href="http://www.japankino.de/2007/rashomon/">Rashomon</a><br />
1952: Das Leben der Frau Oharu (Saikaku ichidai onna)<br />
1952: <a href="http://www.japankino.de/2006/einmal-wirklich-leben/">Einmal wirklich leben</a> (Ikiru)<br />
1954: <a href="http://www.japankino.de/2008/die-sieben-samurai/">Die Sieben Samurai</a> (Shichinin no samurai)<br />
1954: Godzilla<br />
1957: Das Schloß im Spinnwebwald (Kumonosu jo)<br />
1961: <a href="http://www.japankino.de/2006/yojimbo-der-leibwachter/">Yojimbo</a><br />
1962: Chushingura<br />
1965: <a href="http://www.japankino.de/2007/rotbart/">Rotbart</a><br />
1968: Zatoichi<br />
1978: Ogin-sama (engl: Lady Ogin)<br />
1980: Kagemusha</p>
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