23 Sep
Isuzu Yamada, Tochter des Schauspielers Kazuo Yamada, drehte ihren ersten Film “Adauchi senshu” im Alter von nur 13 Jahren und wurde in der Folge vor allem durch die Zusammenarbeit mit Regisseur Kenji Mizoguchi bekannt, der ihr Hauptrollen in wegweisenden Filmen wie Osaka Elegy und Die Schwestern von Gion gab. Letzterer war ihr endgültiger Durchbruch, die Rolle der sich gegen die Tradition auflehnenden jungen Geisha Omocha machte sie in Japan zum Star. Während des Zweiten Weltkriegs war sie eine der beliebtesten Schauspielerinnen und drehte allein zwischen 1939 und 1945 ganze 20 Filme, darunter Shôri no hi made und Shanhai no tsuki mit Regisseur Mikio Naruse. So lebhaft wie ihre Filmkarriere gestaltete sich auch ihr Privatleben: Nach drei Scheidungen heiratete sie im Jahr 1956 bereits zum vierten Mal, für das damals noch sehr traditionelle Japan ein ungeheuerlicher Vorgang!
1957 begann dann gewissermaßen der zweite Frühling ihrer Karriere, der gekennzeichnet war durch die Zusammenarbeit mit Akira Kurosawa in Filmen wie Das Schloss im Spinnwebwald und Nachtasyl, durch die sie auch im Westen bekannt wurde. In Kurosawas großem Erfolg Yojimbo – Der Leibwächter spielte sie dann 1961 ihre letzte große Rolle als hinterhältige Bordellchefin. Anschließend klang ihre Karriere als Filmschauspielerin, in der sie 90 Filme gedreht hatte, langsam aus und sie konzentrierte sich auf die Arbeit am Theater.
Zu ihren wichtigsten Filmen zählen:
1931: Adauchi senshu
1935: Der Untergang von Osen (Orizuru Osen)
1936: Osaka Elegy (Naniwa erejî)
1936: Die Schwestern von Gion (Gion no shimai)
1941: Shanhai no tsuki (engl. Shanghai Moon)
1944: Shori no hi made (engl. Until Victory Day)
1952: Gendai-jin
1957: Das Schloss im Spinnwebwald (Kumonosu jo)
1957: Nachtasyl (Donzoko)
1960: Bonchi
1961: Yojimbo – Der Leibwächter (Yojimbo)
23 Sep
Machiko Kyo war zunächst Tänzerin in einem Club in Osaka, bevor sie 1949 ihren ersten Film für Daiei drehte. Bereits im Jahr darauf kam ihr großer Durchbruch mit Akira Kurosawas Rashomon in der Rolle des Vergewaltigungsopfers Masako. Ihre fantastische, vielseitige Darbietung machte sie über Nacht zum Star und zur ersten “femme fatale” des japanischen Kinos. Auf Grund ihres Aussehens wurde sie auch als die Marilyn Monroe Japans bezeichnet. 1953 feierte sie mit Kenji Mizoguchis Meisterwerk Ugetsu monogatari einen weiteren großen Erfolg, auf den die Hochphase ihrer Karriere folgte: Innerhalb von 10 Jahren drehte sie etwa 40 Filme. Ab 1970 ließ sie ihre Karriere, in der sie mit den größten japanischen Regisseuren der Zeit gearbeitet hatte, ausklingen.
Zu ihren wichtigsten Filmen zählten:
1949: Hana kurabe tanuki-goten
1950: Rashomon
1953: Ugetsu – Erzählungen unter dem Regenmond (Ugetsu monogatari)
1955: Yokihi (engl. The Empress Yang Kwei Fei)
1959: Kagi (engl. Odd Obsession)
1960: Bonchi
1964: Amai ase
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12 japanische Filme, die man gesehen haben muss (49):- TommyTom: Ich liebe japanische Filme, vor allem Klassiker oder neuere die sich mit dem alten Japan beschäftigen. Kenne viele aus...
Das Beste der anderen – Dezember11 (1):